Mister Excel und die Sparkassen Stars – Wirtschaft trifft Sport mit Tobias Steinert

Shownotes

In der neuesten Episode von „Zur Zettelwirtschaft – Tresen Talk und Buchhaltung" begrüßen wir Tobias Steinert, Geschäftsführer der VfL Sparkassen Stars Bochum. Tobi zeigt, wie man einen Profi-Basketballverein wirtschaftlich stabil aufstellt – zwischen Spielzügen auf dem Feld und Budgetplänen im Büro.

Tobi erzählt, wie er gemeinsam mit seinen Mitgeschäftsführern die Fäden zusammenhält. Er spricht offen über Excel-Tabellen als Lebensretter, verschwundene Kreditkartenbelege und die Herausforderung, zwei verschiedene Budgets parallel zu kalkulieren – für den Fall des Abstiegs und den Fall des Verbleibs in der Liga.

Wir erfahren, warum nachhaltige Schritte wichtiger sind als Hauruckaktionen, wie die Sparkassen Stars aus Partnern eine echte Familie machen und warum Transparenz gegenüber dem Trainerteam manchmal bedeutet, klar „Nein" zu sagen. Tobi erklärt, wie das Trainingszentrum zur Investition in die Zukunft wurde, wie man sportliche Niederlagen wirtschaftlich auffängt und warum ein kühler Kopf in Krisensituationen Gold wert ist. Diese Episode bietet wertvolle Einblicke für alle, die verstehen wollen, wie man Leidenschaft für Sport, solide Buchhaltung und strategische Entscheidungen in Einklang bringt – und dabei nie vergisst, dass am Ende Menschen und nicht nur Zahlen den Unterschied machen.

VfL Sparkassen Stars Bochum https://sparkassenstars.de/business/ansprechpartner/ Instagram: @sparkassenstars

Tobias Steiner LinkedIn: @tobias-steinert

Team Conny Stober https://stobern.de Instagram: @tcsteamconny_stober

Transkript anzeigen

00:00:05: So, willkommen zu einer neuen Folge zur Zettelwirtschaft, Dresen, Talk und Buchhaltung.

00:00:09: In dem Podcast sprechen wir über das, was oft verborgen bleibt.

00:00:12: Papierkram, Prozesse und Buchhaltung.

00:00:15: Aber auch über Menschen, Organisationen und echte Geschichten hinter den Kulissen.

00:00:20: Ich freue mich heute ganz besonders auf einen Gast, der nicht nur für Struktur, sondern auch für Teamgeist und regionale Verantwortung und jede Menge Energie steht.

00:00:29: Tobi Steinert ist Geschäftsführer der Sparkassenstars im Buch.

00:00:34: Ob in der Halle oder im Büro, bei Tobi und seinen Mitgeschäftshörern, die Eheleute dir, laufen die Fäden zusammen.

00:00:42: Als Kopf hinter den Kulissen eines ambitionierten Basketballvereins kennt er sich nicht nur mit Spielzügen auf dem Feld aus, sondern auch mit strategisch, organisatorischen und finanziellen

00:00:53: Aufgaben.

00:00:54: Gemeinsam werfen wir heute einen Blick hinter die Kulissen.

00:00:57: Wie geht ein Geschäftshörer mit der täglichen Bürokratie um?

00:01:01: Was bedeutet es, ein Profiverein wirtschaftlich stabil aufzustellen?

00:01:05: Und wie bringt man Ordnung ins Chaos?

00:01:07: Mit oder ohne Tabellen?

00:01:09: Also, Füße hoch, getränkt, bereitstellen.

00:01:10: und herzlich willkommen zum Podcast mit Tobi Steinart.

00:01:28: Herzlich willkommen zur Zettelwirtschaft.

00:01:30: Wer bist du?

00:01:31: Was machst du?

00:01:32: Vielen Dank für die Einladung.

00:01:33: Mein Name ist Tobias Steinert.

00:01:34: Ich bin Geschäftsführer der VfL-Sparkastin Stars Bochum in der zweiten Basketball-Bundensliga.

00:01:39: Ja, und freue mich sehr, hier zu sein.

00:01:41: Vielen lieben Dank.

00:01:41: Und wir kennen uns ja durch unsere Partnerschaft, die wir auf der Businessseite haben.

00:01:46: Also von daher ist es mir eine Ehreute, hier zu sein.

00:01:51: Ich hab dich so schön angekündigt als alleiniger Geschäftsführer, das bist du aber gar nicht.

00:01:56: Da sind noch andere Menschen mit im Rücken.

00:01:59: Magst du mal erzählen, wie ihr aufgestellt seid, wer ihr seid und was ihr so macht?

00:02:04: Genau, im Endeffekt sind wir zu dritt in der Geschäftsleitung operativ.

00:02:09: Geschäftsführer sind Ursula Dier und ich.

00:02:12: Hans-Peter Dier, der die ganze Organisation mit seiner Frau Ursula Dier vor ... circa vierzig Jahre gegründet hat, ist auch noch mit an Bord und unterstützt uns von der Gesellschaft der Seite her.

00:02:22: Deshalb sind wir in der Geschäftsleitung so gesehen zu dritt.

00:02:26: In der Dreierkonstellation.

00:02:27: Wenn du so an das Thema Buchhaltung denkst, ist das für dich mehr ... Bei uns wirst du immer wieder erleben, dass ich dich zurückhole zu den Finanzen.

00:02:35: Egal, was wir ... Wir können ausschweifen.

00:02:37: Wir können über die Spiele sprechen, wir können auch über Erfolge und nicht Erfolge sprechen.

00:02:41: Wir werden aber immer wieder zu den Zahlen zurückkommen.

00:02:44: Aber das Thema Buchhaltung, ist das bei euch mehr Pflicht oder schon so ein strukturgebender Anker, wo ihr sagt, ohne dem würden wir hoffnungslos versinken?

00:02:54: Ja, im Endeffekt muss man das teilen, dass die Hauptverantwortung Buchhaltung liegt tatsächlich bei meiner Kollegin.

00:02:59: Bei ihr ist es dann das Hauptwerk, so gesehen.

00:03:02: Bei mir ist es tatsächlich dann eher die Pflicht.

00:03:05: Ich glaube, eher der Freigeist in Sachen Marketing halt auch unterwegs.

00:03:10: Ja, ist das natürlich ein großer Bestandteil, also gerade, wenn es auch darum geht, nachher auch in unsere Budgets zu schauen und das Controlling nachzuschieben.

00:03:17: Also von der Buchhaltung da natürlich ein essentieller Faktor.

00:03:20: Ich habe meine Ausbildung bei der Bank gemacht, also kennen mich da natürlich mit der Materie aus, habe BBL studiert, aber es war halt nie, dass es so diese riesige Leidenschaft war, sondern es musste halt gemacht werden.

00:03:30: Und tatsächlich ist das halt für mich eher ... Dann an der Stelle wirklich die harte Pflicht.

00:03:34: Du

00:03:34: sitzt also ganz dicht.

00:03:35: Das heißt, die Zahlen, wenn wir dich nach Zwecken würden, du wüsstest genau was und wie und wo.

00:03:40: Ja, natürlich.

00:03:41: Also wir fahren die Auswertungen dann einfach.

00:03:43: Von daher ist das schon so.

00:03:44: Aber operativ, muss ich sagen, bin ich dann auf froh, das halt nicht bei mir zu haben.

00:03:49: Ja.

00:03:49: Wie digital seid ihr denn unterwegs?

00:03:53: Ja, das ist ein schwieriges Thema.

00:03:55: Es ist halt einfach wie so oft.

00:03:57: Es ist mal irgendwann entstanden und hat sich dann quasi so eingeschlichen.

00:03:59: Also es gibt halt einfach viele Excel-Tabellen.

00:04:01: Das ist jetzt nicht zentral abgelegt bei uns das Thema, sondern es ist halt viel Austausch von Excel-Cheats, die wir haben untereinander.

00:04:08: Ja, also im Endeffekt p nenne ich auch immer Mr.

00:04:10: Excel.

00:04:10: Also das ist halt so, dass auch die Anordnung von Tischen im VIP-Bereich beispielsweise in Excel stattfindet.

00:04:17: Ja, das ist wirklich so quasi der klassische Weg.

00:04:20: Es ist zwar alles digitalisiert, aber nicht so, dass wir alle gleichzeitig Zugriff darauf haben, sondern wirklich noch stationär.

00:04:27: Okay.

00:04:28: Das heißt, wir haben gesagt, du hast gerade so schön gesagt, wir kennen uns ja auch über die Partnerschaft bei den Sparkassenstars.

00:04:34: Aber du bist der Marketingfuchs, aber du musst ja schon wissen, was du investieren kannst, nicht investieren kannst.

00:04:41: Wie funktioniert das bei euch?

00:04:42: Klar.

00:04:43: Also das ist einfach essentiell so, dass wir ... uns ein Budget machen, also das geht dann mit die Budgetplanung.

00:04:50: im Rahmen der Dezensierung fängt man damit an.

00:04:52: Das ist meistens im April, das heißt man macht den ersten Budget aufschlag im April, hat dann die viele Faktoren natürlich schon beisammen.

00:04:59: Allerdings ist das im Sport natürlich auch immer so, wenn man ja in Sachen Vermarktung unterwegs ist, weiß man halt am Ende des Tages nicht exakt, wie hoch jetzt die Einnahmen sind.

00:05:07: schon, wenn man das Budget aufstellt.

00:05:09: Von daher muss man immer nachjustieren und da ist es immer dann so... Gerade wenn es auch in den großen Ausgabe-Posten geht, Spielerverpflichtung im Sommer.

00:05:18: Das ist halt eigentlich das größte Thema, was uns begleitet so ab Mai bis August.

00:05:25: Dass wir Spielerverträge schließen und da sind wir immer sehr eng in der Abstimmung.

00:05:29: Schaum aktualisieren halt unsere Hochrechnungen, die dann in Exel stattfinden.

00:05:34: Ja, dann am Ende des Tages.

00:05:36: müssen wir auch das Budget dementsprechend justieren.

00:05:39: Dann ist der Kosten-Spieler-Ital wieder höher, niedriger oder gleich hoch wie geplant.

00:05:43: Okay, das heißt, wie muss ich mir so ein Verein vorstellen?

00:05:47: Also, es kommt Geld rein, es geht Geld raus, logisch wie immer.

00:05:52: Aber woher habt ihr eure Einnahmen, wie funktioniert das?

00:05:55: Also ihr müsst Spieler kaufen.

00:05:58: Sag mal, ich hab keine Ahnung, aber so ein Dreier erkenne ich mittlerweile auch.

00:06:02: Ja, es ist ja schon sehr umfangreich.

00:06:06: Ihr Basketball komplett anders aufgestellt als die populärste Sportart in Deutschland Fußball.

00:06:10: Da gibt es große Vermarktungstöpfe aus der Medienvermarktung, die die größte Einnahmesäule für Fußballklubs in der ersten und zweiten Liga darstellen.

00:06:19: Das gibt es im Basketball in der Weise nicht.

00:06:21: In der ersten Liga gibt es einen Vertrag, da ist auch das Einkommen schon für die Vereine okay.

00:06:27: Also sagen wir mal auf einem Level, dass es okay ist.

00:06:29: Aber jetzt auch nicht die größte Säule.

00:06:30: Also bei uns, die größte Säule, definitiv die Vermarktung, also sprich unsere Partnerverträge, die wir haben, die Unterstützung von Unternehmen, die wir erfahren und das ist wirklich die größte Einkommenssäule mit Abstand.

00:06:42: Dahinter ist dann... Ja, das Ticketing, also Public-Ticketing, was wir haben angesiedelt.

00:06:47: Wir bauen jetzt gerade unsere Merchandising selbst auf, was wir vorher out-Gestourced hatten an einem Partner.

00:06:53: Haben wir jetzt wieder zurück zu uns geholt.

00:06:55: Machen das jetzt selbst.

00:06:56: Das war eben mein Bührungspunkt jetzt auch in den letzten Wochen in Sachen Buchhaltung, weil ich dafür halt das komplette wahren Wirtschaftssystem aufgebaut habe.

00:07:03: Auch in Excel geht es aber auch zentral abgelegt.

00:07:05: Also zumindest der Clouds jetzt.

00:07:07: Von daher ist das wirklich der, das sind die Einkommenssäulen, die wir haben.

00:07:11: Dann geht's.

00:07:14: Wir wissen halt, welche Partnerverträge wir in den letzten Jahren in welcher Höhe hatten.

00:07:17: Das sind dann natürlich auch in den fortlaufenden Gesprächen mit unseren Partnern.

00:07:22: Wir erstellen uns dann ein Budget, was wir der Einkommenseite haben.

00:07:25: Und dadurch wissen wir auch, was wir auf der Ausgabenseite haben.

00:07:28: Und da wir einen Leitsatz haben, hier bei uns bei den Sparkassenstars, dass wir die Schritte, die wir tätigen, halt auch nachhaltig machen wollen.

00:07:35: Das ist uns halt wichtig, dass wir auch immer gut fahren und jetzt keine Haurokaktionen machen, weil im Sport will jeder Erfolg haben.

00:07:42: Das ist halt einfach immer so.

00:07:44: Leider führt das dann auch oft dazu, dass man sich übernimmt als Organisation.

00:07:46: Und das wollen wir ja wirklich ausschließen.

00:07:49: Wie geht ihr mit Risiken um, sowohl wirtschaftlich als auch sportlich?

00:07:54: Kann man das eine von dem anderen abkoppeln?

00:07:56: Oder ist es, wenn ihr sportlich nicht erfolgreich seid, läuft es wirtschaftlich auch nicht so?

00:08:02: Man hat viele Unbekannte.

00:08:04: Das ist im Endeffekt so, wir hatten in der letzten Saison eine verdammte erfolgreiche Saison.

00:08:09: Die erfolgreiche Saison, der Clubhistorie, haben uns erst mal für die Playoffs qualifizierte.

00:08:13: Du hast das T-Shirt gerade an.

00:08:15: Ich

00:08:15: bin thematisch aufgestellt heute.

00:08:17: Es

00:08:18: war für uns natürlich alle ein Super-Effekt und haben dadurch auch Rekord-Umsatzniveau gefahren von der GmbH, haben da natürlich auch den höchsten Zuschauerschnitt der Bochner Basketball-Geschichte gehabt.

00:08:28: Das waren alles super herausragende Zahlen, allerdings kann man das ja nicht eins zu eins jetzt kopieren auf das nächste Jahr.

00:08:34: Also wir wissen im Endeffekt jetzt nach Spieltag eins, der gestern stattgefunden hat, wo wir das leider verloren haben, das Spiel gegen Kreuzheim, wissen wir nicht, wie es jetzt sportlich läuft und im Endeffekt bestimmt sportlich dann auch.

00:08:45: in einigen Teilen oder auch in wesentlichen Faktoren.

00:08:48: Danach ja den Umsatz der GmbH, weil man verkauft mehr Tickets, wenn man einfach sportlich aktiv ist.

00:08:55: Was nicht heißt, dass wir ... wenn wir sportlich nicht aktiv sind, das muss man auch mal ausklammern.

00:08:59: Mir ist wirklich schlecht unterwegs in Sachen Ticket-Ding, denn vor zwei Jahren, als wirklich ein sportlich sehr, sehr herausforderndes Jahrachten, hatten wir den bis dato höchsten Zuschauerschnitt der Bochumawasruhe-Geschichte.

00:09:08: Also das zeigt halt auch den Support der Fans und die Fan-Bindung einfach.

00:09:13: Das haben wir dann letzten Jahr halt noch mal getoppt durch den sportlichen Erfolg.

00:09:17: Das ist halt wirklich schwer, mal zu kalkulieren und man muss da ein bisschen auf die Benchmark vertrauen, die man in den letzten Jahren hatte.

00:09:23: Natürlich gibt es da eine oder andere Stellen dann auch ein kalkulatorisches Risiko, aber man muss das halt mit Bedacht wählen.

00:09:30: Im Endeffekt haben wir uns dann auch die Leitlinie gelegt, wir müssen ins Risiko gehen.

00:09:35: Also ich meine, wenn man jetzt Zuschauerinnahme auf Null setzt, erstmal kalkulatorisch, fährt man halt auch falsch.

00:09:40: Aber das muss bedacht sein, es muss einfach realistisch sein.

00:09:43: Und wenn wir dann jetzt ansetzen, wir toppen jetzt sportlich noch mal das letzte Jahr, um dann quasi noch mal einen höheren Ticketing-Unsatz zu haben, wäre es halt einfach an unserem Leitsatz, das ist nachhaltig beschreiten worden, vorbei.

00:09:55: Und deshalb ist das einfach immer der Punkt, wo man sich die Karten legen muss und sagen muss, wie viel Risiko gehen wir da oder rechnen wir da auch, hanseatisch.

00:10:04: Ich gehe davon aus, dass ihr drei sozusagen die Head-Off-Side und ihr diejenigen seid, die im engen Austausch stehen, sprich Uni, HP und Du.

00:10:13: Jetzt habt ihr auch einen sehr, sagt man, imposiven Trainer.

00:10:17: Ich glaube, der kann sich ja schon gut durchsetzen.

00:10:19: Jetzt kommt er, ich überspitze das jetzt mal mit einer Idee und mit einer Spieleridee, wo ihr alle drei sagt, geht gar nicht.

00:10:27: Wie transparent seid ihr da so in den Verein zu den ... sind ja schon Mitarbeiter, sind ja Angestellte von euch, wie transparent seid ihr, wenn der sagt, ich hätte da jetzt so ein Spieler, der einfach nicht drin ist.

00:10:40: Also ... Es

00:10:41: passiert tatsächlich jetzt häufiger, also im Endeffekt das Wunschdenken von Trainern.

00:10:45: Und du hast ja gesagt, also Felix ist jetzt in seinem sechsten Jahr im Buch rum, also das ist wirklich eine Konstante.

00:10:51: Wir nennen ihn immer liebevoll Spanish Bull, weil halt der Bull auch tatsächlich zu ihm passt, wenn er dann impulsiv ist.

00:10:56: Wo der Co-Trainer auch nicht.

00:11:00: Das stimmt, das ist die spanische Mentalität vielleicht.

00:11:03: Ja, es ist tatsächlich so, dass man natürlich im Sommer zusammensitzt und das ist ja eben das... große Feld, was Felix und ich dann in unserer Aufgabe im Sommer ist, das Team zusammenzustellen.

00:11:13: Und natürlich ist das Wunschdenken groß.

00:11:14: Also ich kann mir jetzt auch wünschen, einen Spieler bei mir im Team zu haben, der sonst eigentlich immer nur in der ersten Liga unterwegs war, aber am Ende des Tages muss es dann finanziell darstellbar sein.

00:11:24: Aber da haben wir auch einen Weg gefunden.

00:11:25: Also im Endeffekt ist das schon manchmal eine Diskussion verbunden, wo man dann auch von der von der Managementseite einfach sagen muss, hey, das geht einfach nicht.

00:11:33: Seid ihr transparent und sagt dann auch ganz klar?

00:11:35: Genau.

00:11:36: Also da ist die Transparenz schon da.

00:11:38: Klar, keine Frage.

00:11:39: Also die Aussage, das ist über unseren Budget, die fällt ab und zu, dann definitiv mal ja.

00:11:44: Wahnsinn.

00:11:53: Dieser Podcast wird euch präsentiert von der TCS Office Support GameBH.

00:11:58: Euer Partner für klare Zahlen, saubere Buchhaltung und weniger Kopfzerbrechen im Büroalltag.

00:12:03: Wir kümmern uns um eure Buchhaltung, damit ihr euch ganz auf euer Business konzentrieren könnt.

00:12:09: Mein Name ist Connie Stober.

00:12:10: Ich bin Geschäftsführer von der TCS Office Support GmbH und euer Gastgeber hierbei zur Zettelwirtschaft, Dresen, Talk und Buchhaltung.

00:12:18: Wenn ihr also mehr über uns wissen wollt oder einfach mal durch unsere Leistung stöbern möchtet, schaut vorbei auf www.stobern.de.

00:12:26: Stöbern ist ja ausdrücklich erlaubt.

00:12:30: Jetzt kennen wir uns ja auch schon in Bezug auf Partnerschaft.

00:12:33: Ich kann sagen, die Frage, also ich kann die Frage schon ein bisschen beantworten, aber ich glaube, unsere Hörer interessiert das auch ganz doll.

00:12:40: Wie gelingt es euch denn, bei Partnern auf Augenhöhe zu arbeiten?

00:12:43: Also das auch über mehrere Jahre hinweg.

00:12:45: Also wie gesagt, wir sind jetzt, glaube ich, im dritten Jahr bei euch.

00:12:49: Ich kenne die Antwort, aber vielleicht magst du sie ja mal aus deinem Blickwinkel erzählen.

00:12:53: Erst mal ist das halt dieser Leitsatz, wir haben Partner und keine Sponsoren.

00:12:57: Also das ist halt wirklich etwas, was wir leben.

00:12:59: Es gibt im Fußball, wo alles noch mal in der Liga größer ist, ja, verschwindet man in der Unsichtbarkeit.

00:13:06: Das ist bei uns anders.

00:13:07: Wenn man Partner bei den Sparkassenstars ist, ist man Partner.

00:13:09: Partner heißt, da auch mitgenommen zu werden.

00:13:12: Wenn wir irgendwelche Dinge haben, was auch immer ist, dann sprechen wir und nehmen das mit.

00:13:16: Und vertrauen auf unser Netzwerk, versuchen, dieses Netzwerk untereinander zu stärken.

00:13:20: Ich glaube, das war ein sehr guter Austausch und ein sehr großes Gehörigkeitsgefühl.

00:13:24: geschaffen haben.

00:13:25: Also im Endeffekt ist unsere Partner-Familie eine richtige Familie geworden.

00:13:29: Es kennt jeder jeden.

00:13:30: Es ist der Bochummer Mittelstand.

00:13:32: Es ist, jeder ist nahbar, niemand verschwindet in der Unsichtbarkeit.

00:13:36: Es sei denn, er will es, dann wird es natürlich auch.

00:13:38: Also es gibt natürlich auch Menschen, die einfach nicht darauf ausgelegt sind, dann auch Teil des Ganzen sein zu wollen, aktiv, sondern uns eher passiv machen.

00:13:45: Aber das ist auch vollkommen okay.

00:13:46: Also im Endeffekt kann hier so sein, wer will, aber jeder gehört dazu und ist ein Teil des Ganzen.

00:13:51: Beeinflussen denn eure Partner auch die wirtschaftlichen Entscheidungen?

00:13:54: Dass es direkt einen Einfluss darauf gibt, nein.

00:13:56: Also es ist natürlich so, Vermarktung ist immer schwierig, muss man sagen.

00:14:00: Also neue Partner zu finden, ist halt immer schwierig.

00:14:03: Deshalb machen wir das halt viele aus unserem Inneren heraus.

00:14:07: Also sprich Partner bringen Partner mit.

00:14:09: Also wir haben Partnerprinzip.

00:14:11: Es bauen uns wirklich großartig und dadurch haben unsere Partnerfamilie wirklich ausgebaut.

00:14:14: Aber so dass jetzt... Ja, ein Partner sich hinstellt, egal welcher Größe und sagt, ich will jetzt nicht, dass ihr diese Entscheidung so oder so trefft, sondern ich würde das lieber anders sehen.

00:14:24: Das hat es bislang noch nicht gegeben.

00:14:26: Also es gibt immer mal auch Gespräche einfach mit größerem Partnern, wenn wir irgendwann am Scheideweg sind, wo wir Entscheidungen treffen müssen, um die halt mitzunehmen und zu fragen, okay, würde ihr diesen Weg mitgehen an der oder der Stelle.

00:14:38: Aber es ist nicht so, dass jetzt jemand sagt, ich möchte die Entscheidungen so getroffen haben, weil ich jetzt Hauptpartner oder premium Partner bin.

00:14:45: Nein.

00:14:45: Okay.

00:14:47: Hast du gesagt, Gundy macht bei euch die Buchhaltung, aber du hast einen Einblick.

00:14:50: Wie digital seid ihr unterwegs?

00:14:52: Außer Exelisten, wie ist das bei euch aufgestellt?

00:14:55: Muss Gundy euch hinterherlaufen und sagen, Tobi, HP, wo sind die Belege?

00:14:58: Oder seid ihr da so strukturiert?

00:15:02: Es ist teilweise ein schlechtes Thema.

00:15:05: Ja, tatsächlich ist es bei mir halt oft so, gerade wenn es um die Ausgaben geht, also Filmkreditkarte, die Belege nachzureichen, verschwinden die bei mir das öfteren Mal.

00:15:15: Das ist tatsächlich so.

00:15:17: Ich muss gestehen, dass meine Handykamera gerade kaputt ist.

00:15:19: Das macht mir mein Leben nämlich schwierig, weil eigentlich habe ich das immer so mitgemacht mit einer Scan-App, dass ich einfach die Belege eingescannt habe und sie dann sofort weitergeleitet habe.

00:15:26: Da war dann alles weg, konnte dem Beleg dann irgendwo in eine Klarsichtürle legen, falls wir noch im Original brauchten oder nicht.

00:15:32: Und dann hatte ich es aber erst mal weg aus dem Kopf.

00:15:34: Das geht jetzt seit einem halben Jahr gerade nicht.

00:15:36: Und das ist wirklich die riesen Katastrophe, weil dann sammeln sich diese Belege irgendwo bei mir.

00:15:40: Und das nächste Mal, ja, also Grund, die arbeitet halt von zu Hause aus und ich halt bei uns... unserem Trainingszentrum, wo ich meinen Bruch habe.

00:15:47: Das heißt, wenn wir uns beim nächsten Mal sehen, muss ich daran hängen, die Belege zu geben.

00:15:50: Und das kommt auch ab und zu dann mal mit Verzögerung vor.

00:15:53: Und dann irgendwann ist halt der Stichtag da, dass die Belege irgendwohin müssen.

00:15:57: Und dann müssen wir den Auslauf

00:15:58: bringen.

00:15:58: Da gibt es auch mal Schelte, meinst du?

00:16:00: Ja,

00:16:01: ich hoffe, ich werde mich da auch noch besser.

00:16:03: Mein Handy ist bestellt.

00:16:04: Also ich habe auch bald wieder eine Kamera und kann dir das kennen.

00:16:08: Wer es vorhin gerade nicht gehört hat, das Spannende bei euch ist, ihr seid gar kein Verein, sondern eine GmbH.

00:16:14: Und dementsprechend sind bei euch ja ganz klare gesetzliche Regelungen.

00:16:18: Ich will's nur noch mal aufgreifen, weil ich glaube, dass da ja wirklich ein Unternehmen hintersteckt als GmbH.

00:16:25: Ihr wart, habt als Verein gestartet?

00:16:27: Genau, das war halt der Weg, den hab ich damals beschritten.

00:16:30: Eine GmbH gegründet, um die Risiken des Profi-Sportgeschäfts, was das damals in der Regionalliga war, aus dem Eva herauszuhalten.

00:16:39: Wenn die erste Mannschaft im semi-professionellen Bereich unterwegs war, in Schwierigkeiten gerät, soll der EV, wo damals schon viele aktive Kinder und Breitensportler gespielt haben, sollte dann nicht in Schiefdage geraten.

00:16:51: Ah,

00:16:52: okay.

00:16:53: Das heißt, man hat es dann ausgliedert, um den Hauptverein

00:16:56: zu schützen?

00:16:56: Genau.

00:16:57: Und so ist es heute auch noch.

00:17:00: Die erste Herrin-Mannschaft, also in der zweiten Mannschaft war es gewohntsicher Out-Gestorste in die GmbH.

00:17:03: Und die EV, mit insgesamt, mit insgesamt, mit insgesamt, mit insgesamt, mit insgesamt, mit insgesamt, mit insgesamt, mit insgesamt, mit insgesamt, mit insgesamt, mit insgesamt, mit insgesamt, mit insgesamt, mit insgesamt, mit insgesamt, mit insgesamt, mit insgesamt, mit insgesamt, mit insgesamt, mit insgesamt, mit insgesamt, mit insgesamt, mit insgesamt, mit insgesamt, mit insgesamt, mit insgesamt, mit insgesamt, mit insgesamt, mit insgesamt, mit insgesamt, mit insgesamt, mit insgesamt,

00:17:15: mit insgesamt, mit insgesamt, mit insgesamt, mit insgesamt, mit insgesamt, mit insgesamt, mit insgesamt, mit insgesamt, mit insgesamt, mit insgesamt, mit insgesamt, mit insgesamt, mit insgesamt, mit insgesamt, mit insgesamt, mit insgesamt, mit insgesamt, mit insgesamt, mit insgesamt, mit insgesamt, mit

00:17:23: insgesamt, mit insgesamt, mit insgesamt, mit insgesamt, mit insgesamt, mit insgesamt, mit insgesamt, mit insgesamt, mit insgesamt, mit insgesamt, Eieieiei.

00:17:26: Fragen.

00:17:26: Also, weißt du jetzt nur den Spieltag selbst oder?

00:17:29: Ja,

00:17:29: ich glaube, es ist vielleicht mal ganz spannend.

00:17:32: Aber ich glaube, so drum herum würde wahrscheinlich die Zeit springen.

00:17:36: Aber wann fängt denn so ein Spieltag für euch an?

00:17:40: Also eigentlich am Tag davor beginnt der Aufbau.

00:17:44: Ihr spielt ja in der normalen Sporthalle, die

00:17:47: auch für den

00:17:47: Schulsporthalle.

00:17:48: Genau.

00:17:49: Die Schulsporthalle boh rum, die dann in unseren Heimspielen zu Bones Hands arena wird.

00:17:52: Da ist Schulspot drin.

00:17:53: Das heißt, freitags, wenn die Schule endet, beginnt für uns der Aufbau.

00:17:57: Also wenn wir einen Samstagsspiel haben.

00:17:58: Ein Sonntagspiel, ein Freitagspiel ist das noch stressiger, weil dann muss alles tagtäglich passieren.

00:18:02: Aber sonst, in der Regel, wenn wir Samstag spielen, beginnt nach dem Schulsport, ab fünfzehn, dreißig, sechzehn Uhr der Aufbau.

00:18:08: Damit das komplette Set-up aufgestellt.

00:18:10: Dann verwandelt sich die komplette Halle aus einer Schulsporthalle nachher in eine Basketball.

00:18:15: Ich will den Begriff vermeiden, aber Arena.

00:18:17: Das muss man ja dann so sagen.

00:18:19: Die Rundsporthalle ist nicht dafür gebaut für das, was wir da veranstalten.

00:18:22: Es ist viel Improvisation gewesen und viel, was wir aus dieser Halle herausgeholt haben.

00:18:26: Aber ... Genau.

00:18:27: Und dann steht das Setup am Freitagabend.

00:18:31: Und dann am Samstag kommt noch die ganze Technik rein, also die ganze Showtechnik, die wir haben, LED-Bande und so weiter, die wird dann am Samstag noch eingebaut.

00:18:38: Das heißt, ich bin dann meistens am Spieltag, wenn wir um neunzehn Uhr spielen, so gegen vierzehn Uhr in der Halle, dann endet es auch irgendwann mit einer Nachtschicht.

00:18:46: Wahnsinn.

00:18:47: Das heißt, Improvisation ist definitiv ein Thema?

00:18:51: Ja, sehr viel.

00:18:54: Es gibt bei mir, wenn ich mal gefragt werde, wie sieht der Tag eines Geschäftsführers im Basketball aus?

00:19:01: Es ist die einfache Antwort.

00:19:02: Es gibt keinen geregelten Tag.

00:19:04: Es ist wirklich jeden Tag irgendwas anderes.

00:19:07: außerhalb der Struktur.

00:19:08: Wenn man sich einen Tagesplan vornimmt und sich selbst mal eintaktet, kann man sich sicher sein, zwei Stunden später ist er eh hinfällig, weil wieder irgendwelche Dinge zwischendurch aufgeploppt sind, die man nicht einfach zur Seite legen kann.

00:19:21: Von daher ist das halt wirklich viel Impro, muss man sagen.

00:19:24: Aber das macht die ganze Sache ausgespannt und man verfällt nicht in einer Lethargie.

00:19:28: Das kann ich auf jeden Fall sagen.

00:19:30: Ihr seid Geschäftsführer, ihr kümmert euch um eure Finanzen, ihr kümmert euch um eure Partner, kümmert ihr euch um eure Spieler?

00:19:37: Oder wer macht das?

00:19:38: Habt ihr da für jemanden?

00:19:40: Ja, natürlich, das ist halt so, das ist auch in meinem Bereich, dann nachher das.

00:19:44: Sportliche einfach drin liegt.

00:19:45: Das heißt, das geht auch darum, mit dem Trainer Staff zusammenspieler zu scouting im Sommer zu sagen, okay, wollen wir diesen Spieler beispielsweise nach Bochum holen?

00:19:53: oder bei bestehenden Spieler, die bei uns sind, verlängern wir Vertrag oder nicht.

00:19:57: Das ist halt auch so.

00:19:58: die Aufgabe, diese Verträge auszufahren mit Agenten oder den Spieler selbst, wenn er keinen Agenten hat, was aber ... tatsächlich eher die Minderheit ist.

00:20:05: Ja, und dann natürlich auch die Spielergespräche zu führen.

00:20:07: Also, sprich, wenn ein Spieler irgendein Problem hat, habe ich jetzt noch meine Kollegin, die Caro, dabei, die halt auch die Teambetreuung macht.

00:20:14: Das heißt, entweder es geht halt um Dinge, die einfach nur geklärt werden müssen, dann geht es meistens direkt über Caro, wenn es um irgendwelche vertraglichen Dinge geht, geht es halt dann über Grunde oder mich.

00:20:22: Musst

00:20:22: du dir schon mal als Verein aufgrund von finanziellen Sachen oder einfach von Finanzsachen Entscheidungen treffen, wo du sagst, boah, hätte ich das mal vorher gewusst?

00:20:32: Sowohl positiv.

00:20:32: als auch negativ, dass ihr sagt, ich kenne meine Zahlen, ich bin an Punkt, ich weiß genau.

00:20:39: Aber die Entscheidung hätte mir das mal irgendjemand gesagt, die hat mich beeinflusst oder euch beeinflusst.

00:20:44: Ich sag mal euch, ne?

00:20:45: Ja,

00:20:46: natürlich.

00:20:46: Also das ist tatsächlich so, gerade wenn es darum geht, eine Saison läuft nicht so wie gewünscht beispielsweise oder sie läuft wie gewünscht und man kann noch mehr rausholen, ob man das Spiel danach verpflichtet.

00:20:56: Das ist immer so ein Thema, wir dürfen ja bis zum fünften, zweiten.

00:20:58: ... eines einer jeden Saison verpflichten.

00:21:01: Also ein relativ langes Transferfenster.

00:21:03: In der Basketball-Szene hat man sich so in den letzten Jahren irgendwie darauf versteift, ... ... dass Buche mir immer noch im Weihnachten herumspiel aus dem Hut zaubert, ... ... der dann irgendwie noch die Liga rettet oder noch besser macht.

00:21:13: Das will ich jetzt nicht so unterschreiben, dass das unser Plan ist, ... ... aber tatsächlich sind wir halt einfach als Organisation, ... ... auch wenn wir das fünfte Jahr jetzt in der Pro-A spielen, aber wir sind halt ... Einfach nicht in der Range, dass wir sagen können, wir sind jetzt ein gesetzes Playoff-Team vom Budget her.

00:21:27: Also wenn man das Budget-Ranking, die man sieht, sind wir nicht unter den ersten acht, sondern eher im unteren Mittelfeld oder unteren Drittel.

00:21:34: Das ist einfach ... Fakt und deshalb müssen wir aus unseren gegebenen Mitteln hat das Maximum rausholen.

00:21:39: und wenn das dann einfach dazu führt, dass wir sagen okay, vielleicht schauen wir dann nochmal und verpflichten dann im Winter nochmal nach.

00:21:45: Das ist halt immer so ein Thema.

00:21:47: Es kann gut gehen, kann aber auch schlecht gehen.

00:21:49: Also wir hatten mit TJ Crockett vor mittlerweile drei Jahren einen riesen Erfolg.

00:21:55: Haben den Spieler der Saison dann verpflichtet oder den Topscorer der Liga verpflichtet, der dann nach drei Jahren oder jetzt im dritten Jahr BBL spielt in der ersten Liga, herausragender Spieler ist, hatten dann im Jahr danach, als lagen wir über zwei Spielern, nicht auf der richtigen Entscheidungsseite.

00:22:11: Das hat man immer mal, also das ist eben so, am Ende muss man halt sehen, wie es wirtschaftlich läuft.

00:22:16: Diese Saison vor zwei Jahren war halt sehr herausfordernd für uns sportlich, war sehr herausfordernd für uns auch budgetär, weil wir in dem Jahr ... auch unser Trainingszentrum eröffnet haben und wussten, dass wir da auch mit Support von unseren Partnern keine Frage haben, weil wir auch viel Geld aus dem operativen Geschäft unterbringen mussten in die Infrastruktur.

00:22:35: Was bedeutet Trainingszentrum?

00:22:36: Die Spieler trainieren dort?

00:22:38: Oder was muss ich mir darunter vorstellen?

00:22:40: Oder viel mehr unsere Hörer sich darunter vorstellen?

00:22:42: Ja.

00:22:43: Dezember, zwölfunddreiundzwanzig haben wir in Zusammenarbeit mit der Stadt Bochum zusammen einfach eine Basketball-Infrastruktur geschaffen für ... Die beiden Profi-Teams, sprich die erste Herrenmannschaft und die erste Darmannschaft, die auch in der zweiten Maskewohnungsliga aktiv sind und im letzten Jahr meister geworden sind, also sportlich aufgestiegen sind, in der ersten Liga aufgrund der infrastrukturellen Herausforderungen diesen Aufstieg nicht wahrgenommen haben.

00:23:05: Und halt auch für unsere ambitionierten Nachwuchsteams haben wir da wirklich eine Basketball-Infrastruktur geschaffen, die so vielleicht vier oder fünf Mal in Deutschland gibt.

00:23:13: Und das wirklich herausragen, also ohne den Support der Stadt wäre das auch hier worum nicht möglich gewesen, weil wir sind sehr stolz drauf.

00:23:20: mussten wir halt einiges in diesem Jahr auch an wirtschaftliche Mitteln verbinden, weil wenn man so eine Halle nachher schafft und sie nicht komplett ausnutzt, bringt es allen nichts.

00:23:29: Also haben wir quasi in Steine investiert und in unsere Zukunft investiert.

00:23:33: Und das war wirklich eine Business-Entscheidung, die uns da begleitet hat, also einen längeren Zeitraum, wo wir dann mindestens beiträglich einfach die Köpfe zusammen gesteckt haben und uns halt die Frage gestellt haben, okay, wie viel investieren wir jetzt in das jetzt und hier, in den Kader?

00:23:47: Und wie viel investieren wir halt in die Zukunft?

00:23:48: Das war halt wirklich ein schwieriges Thema, in dem wir auch in der Zeit dann einen größeren Partner verloren haben.

00:23:54: Und das hat uns wirklich vor Herausforderungen gestellt, wo es wirklich viel Rechnerei war.

00:24:00: Man da tatsächlich dann irgendwann auch an einem Punkt war, wo wir gesagt haben, okay, wir müssen das einfach machen und wir müssen die Zukunft investieren.

00:24:06: So herausfordert es aus einem Markt, aber wir müssen auch irgendwie versuchen, das Bestmögliche aus den Sportlichen ins Tier herauszuholen.

00:24:12: Und das hat nicht geklappt.

00:24:13: Da ist diese Saison dann wirklich ... Tatsächlich so gelaufen, dass wir sehr, sehr schlecht gestartet sind, dann die ersten Änderungen am Kader vorgenommen haben, da auch aufgrund dieser Entscheidungen, also aufgrund der Gegebenheiten diese Entscheidungen getroffen haben, da auch nochmal neu zu investieren.

00:24:28: Und es hat immer noch nicht gereicht und immer noch nicht gereicht.

00:24:30: Also im Endeffekt hatten wir in dem Jahr vier verschiedene, also das Team hatte vier verschiedene Gesichter und das war halt wirklich herausfordernd.

00:24:37: Und da dann einfach so nachher am Ende der Saison die Gewissheit irgendwie gehabt zu haben.

00:24:43: Wir haben alles gegeben, haben alles rausgeholt, haben uns tausendmal den Kopf zerbrochen.

00:24:48: Da hatten Bauchschmerzen bei einer Entscheidung, ob das richtig oder falsch ist.

00:24:51: Dann haben sie aber trotzdem getroffen.

00:24:53: Und es habe sportlich nicht zu etwas Besseren gereicht.

00:24:57: Das war echt der Nüchterungspunkt.

00:25:00: Mit der Song danach haben wir es wieder wettgemacht.

00:25:02: Ich habe zwei Fragen.

00:25:03: Mit einem Satz habe ich die Frauen mitgekriegt.

00:25:06: Die sind Teil von euch.

00:25:08: Die Damen waren bis vor kurzem noch Bestandteil des EV.

00:25:12: Also sprich, sie waren vollkommen e.V.

00:25:14: verankert, haben sich jetzt eigenständig gemacht im Rahmen einer UG.

00:25:18: Und ja, im Interesse teilen wir uns das Trainingszentrum, also sprich die Damen trainieren dort.

00:25:24: Wir haben dort twenty-four, seven-axis, genauso wie die Herren auch, können diese Facility nutzen und das hat natürlich für uns einen riesen Mehrwert.

00:25:30: Wir werden weder Damen und Herren noch Herren dort trainieren.

00:25:33: Wir trainieren halt ambitionierte Teams aus dem

00:25:35: e.V.,

00:25:36: also sprich die... U-VI-Mannschaft, die Perspektive unsere Jugendbachs-Kurbundstieger-Mannschaft darstellen soll bei den Herren, ansonsten auch Individualeinheiten und so weiter für ambitionierte und zalettierte Spiele.

00:25:49: Wahnsinn, das scheint bei euch eine ganze Menge los zu sein, nicht nur ein Spieltag.

00:25:54: Definitiv, ja.

00:25:55: Du hast gerade mit einem Satz gesagt, die sind nicht aufgestiegen, weil sie es nicht konnten, wollten.

00:26:02: Betrifft das die Männer, die Frauen?

00:26:05: Ich weiß nicht, wer's von den Hörern gehört, oder?

00:26:07: Es

00:26:08: waren die Damen.

00:26:09: Die Herren sind noch ein Stück weit davon weg, dass wir sagen, wir können aufsteigen.

00:26:15: Ich kann mich an eine Zeit erinnern, da war's kurz vor dem Abstieg.

00:26:18: Und ihr konntet euch noch retten.

00:26:20: Wie kommt so was?

00:26:21: Für jemanden, der von Basketball keine Ahnung hat, wie kann man sich retten?

00:26:25: Also, Relegation?

00:26:27: Gibt's ja nicht,

00:26:28: so wie

00:26:28: du das sagst.

00:26:29: Also, Religation ist man ja im Buch um tatsächlich in dem Jahr ein grandes Kind gewesen.

00:26:34: Das war eben das Jahr, als der VFR sich mit Acht und Krach gerade im F-Meter schießen gegen Düsseldorf gerettet hat.

00:26:39: Wir haben uns gerettet, wir sind sportlich abgestiegen tatsächlich, in dem Jahr, als es eben so herausfordernd war, was ich gerade geschildert habe.

00:26:44: Wir sind in der Liga geblieben, weil ... Es im Basketball, auch im Basketball zu entwickeln, als Sportart, relativ harte Statuten gibt.

00:26:51: Also gibt es halt Herausforderungen für Teams, die halt dann am Spielbetrieb der Pro A teilnehmen wollen, die am Spielbetrieb der BBL, also der Ersten, teilnehmen wollen.

00:26:58: Und da sind die Reitzers Köln in der Pro B aufgestiegen.

00:27:02: die einfach die Halleninfrastruktur zu dem Zeitpunkt nicht hatten.

00:27:05: Und deshalb konnten sie die Lizenz oder konnte nicht die Lizenz für die ProA erteilt werden.

00:27:11: Und dann sieht es halt die Statute der ProA so vor, dass Liga-Büro, also der Geschäftsführer der Liga, diesen Platz einem Absteiger anbieten kann, um die Liga wieder voll zu bekommen.

00:27:21: Und das nennt sich Nachrückverfahren.

00:27:23: Das heißt, uns wurde dieser Platz angeboten.

00:27:24: Und am Ende des Tages hatten wir dieses Angebot angenommen, sprich der EFW hat es angenommen, also der EFW hat halt noch das Lizenzrecht einfach für Wie spackerst du das?

00:27:34: So sind wir in der Liga geblieben.

00:27:41: So, Deckel machen.

00:27:42: Zahlen, Daten, Fakten.

00:27:45: Aber dann muss ich mir wieder vorstellen, die Geschäftsführung und die Finanzen.

00:27:48: Ihr rechnet zwei Wege.

00:27:52: Da sitzt man abends und sagt, das ist Weg

00:27:54: A,

00:27:55: das ist Weg B.

00:27:57: Ja, also das ja war wirklich wild.

00:27:59: Es muss man sagen, also in der Infekt, egal was passiert, macht man immer einen Lizenzantrag für zwei Ligen.

00:28:03: Also man macht es halt, wenn man auch in irgendwie Mittelfeld, der Pro A ist zum Fünfzehn vierten, weil die Diga spielt ja noch, wenn man Lizenz beantragen muss.

00:28:10: Reicht man trotzdem einen Lizenzantrag für die Pro B ein, weil wenn mal irgendwas passieren sollte, alle Eventualitäten abgedeckt.

00:28:15: Aber da macht man halt quasi einen reduzierten Betrag oder einen reduzierten Budgetplan.

00:28:20: In dem Jahr mussten wir ja wirklich so planen, weil wir auch zum Lizenzantragszeitpunkt halt schon einfach ... Abstiegsplatz waren, wir wussten, wir müssen das Szenario durchkalkulieren.

00:28:31: Wir wussten ja auch damals nicht, können wir noch sportlich in der Liga bleiben.

00:28:34: Es war eng bis zum letzten Spieltag.

00:28:36: Das war eine Planung für zwei Ligen, die wir da komplett abgegeben haben.

00:28:40: Erst mal einen Heidenaufwand.

00:28:41: Dann war der Zeitpunkt, die Liga war beendet, wir waren sportlich abgestiegen und wussten ja für ungefähr, ich sag mal, vier, fünf Wochen gar nicht, was passiert.

00:28:50: Das heißt, wir haben wirklich in einem Niemannsland gelebt, wenn man so will.

00:28:54: Wir sind im Wildwasser gespommen, weil es gab keine Richtung.

00:29:00: Das war wirklich eine sehr komische Zeit, weil da saßen wir alle öfter zusammen und haben gesprochen und wussten nicht, was wir machen.

00:29:07: Im Endeffekt haben wir das gemacht, was wir konnten mit unseren deutschen Spielern gesprochen und gesagt, hey, wir sind sportlich abgestiegen, wir müssen den Karaner zusammen aus dem Dreck wiederziehen, da waren alle zu bereit, haben auch die Verträge verlängert, auch für die dritte Liga, also selbst unsere standenen deutschen Spieler, die definitiv bei einem anderen Pro-A-Team hätten unterkommen können, haben diesen Vertrag bei uns verlängert.

00:29:26: Erklärt ihr denen was wirtschaftlich oder menschlich?

00:29:31: Nein.

00:29:31: Wir

00:29:32: sind ja in der Zettelwirtschaft.

00:29:33: Also hier geht es immer wieder um Geld.

00:29:35: Ja, das

00:29:35: ist tatsächlich so, dass es menschlich die Komponente ist.

00:29:37: Also das ist eben so, dass ich gerade eingangs gesagt habe, dass bei uns Partner eine Familie sind, ist es bei uns mit dem Team genauso.

00:29:44: Eigentlich sind wir eine große Boch- und Basketball-Family.

00:29:47: Das ist halt sehr familiär.

00:29:48: Viele Spieler von uns, gerade die Deutschen, sind schon seit vielen Jahren bei uns.

00:29:52: Matt Strange als Amerikaner, jetzt auch im dritten Jahr bei uns, was sehr, sehr untypisch ist in der zweiten Liga.

00:29:56: Das ist halt auch einfach die Import-Spieler, die von außerhalb kommen.

00:30:00: Jahre hier sind und von daher ist es halt schon so, dass sich alle wohlfühlen und eigentlich nicht lange dauert, bis auch dieses Commitment dann da war, als sie abgestiegen waren.

00:30:08: Hey, wir ziehen jetzt alle mal zum Dreck und ja, überlegen.

00:30:11: Aber wer bleibt dir denn in solchen Situationen ruhig?

00:30:13: Also ich meine, da geht es ja um Fucherexistenz, es geht ums Weitergehen.

00:30:18: Man kennt es ja, also man ließ es ja öfter in der Zeitung, hier Trainer XY wurde wer entlassen oder was weiß ich, irgendwelche Räder, die gedreht wurden.

00:30:26: Man muss in kühlen Kopfhörer waren.

00:30:27: Eigentlich glaube ich, dass Bei mir ist es eigentlich schon so ist, dass ich das mir über die Jahre angeeignet habe.

00:30:34: Ich bin jetzt tatsächlich im Basketball-Business seit achtzehn Jahren schon wirklich eine lange Zeit.

00:30:38: Man hat da früh angefangen und hat auch viele Wege einfach da mal mitbekommen und viele Entscheidungen treffen müssen, was mich einfach weitergebracht hat.

00:30:46: Mittlerweile glaube ich, dass es bei mir schon so ist, dass ich eher einen Kühlenkopf da habe und ich nie einen Freund von Haia in Feier war.

00:30:52: Also dass er eben im Sport mittlerweile wirklich sich so eingebürgert hat, dass wenn nichts mehr läuft oder ... Es anfängt gerade nicht zu laufen, man irgendwelche Veränderungen durchführt.

00:31:03: Es war niemand Ansinnen.

00:31:05: Also im Endeffekt gibt es eigentlich für alles Lösungen.

00:31:07: Und wenn es die nicht gibt, dann ist halt wirklich in dieser Instanz, dass da, dass man die Veränderungen herbeifüllen muss.

00:31:12: Aber das war niemand Ansatz.

00:31:15: Spannend, sehr, sehr spannend, Tobi.

00:31:17: Vielen, vielen Dank.

00:31:18: Ich glaube, unsere Hörer haben einen rundum schönen Einblick in die Basketball-Szene bekommen und auch über ... eure Finanzenstrukturen.

00:31:27: Wir gehen ja nie tief ins Detail, was Zahlen angeht.

00:31:30: Aber ich glaube, wir haben hier ganz viele tolle Sachen erfahren.

00:31:35: Vielen, vielen Dank, dass du da warst.

00:31:37: Vielen Dank für die Einladung.

00:31:38: Es hat Spaß gemacht.

00:31:40: Danke schön.

00:31:41: So ihr Lieben, das war zur Zettelwirtschaft Tresentalk und Buchhaltung.

00:31:47: Ich wünsche euch auf diesem Weg frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

00:31:53: Es war für mich ein total spannendes Jahr.

00:31:55: TCS Office Support GmbH zur Zettelwirtschaft und alles was so noch dazu kam.

00:32:02: Ich freue mich auf ein spannendes Jahr mit euch und die neue Folge geht online am.

00:32:13: Zur Zettelwirtschaft Tresen, Talk und Buchhaltung ist eine Westwind Story.

00:32:19: Host, Connie Stober, Redaktion und Produktion Westwind Stories.

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